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Über Rubén Figaredo


Rubén Figaredo wurde 1963 in der Stadt Gijón in Asturien geboren. Dort studierte er zunächst Musik und Kontrabass am Konservatorium und spielte während der 80er und 90er Jahre in verschiedenen Musikgruppen. Nach Abschluss seines Studiums der Kunstgeschichte an der Universität von Oviedo promovierte er 2007 in Musikwissenschaften und Musikgeschichte.

In seinem ersten, bereits 1987 publizierten Buch Hiedra, historia y piedra: torres, castillos y palacios rurales Asturianos, tritt Figaredo als Historiker und Fotograf in Erscheinung. 2002 kommt sein zweites Buch mit dem Titel Marinos, puertos y barcos en la antigua Asturias (Editores Trea y Librería Cervantes, Oviedo) heraus. Es befasst sich mit Asturiens Kultur- und Geschichtserbe, wurde gemeinsam mit Hernán del Frade de Blas verfasst und mit dem Premio Alfredo Quirós Fernández 2002 ausgezeichnet. Im selben Jahr erscheint Por amor al arte. Fragmentos de una enseñanza desconocida (Ed. Facultad de Geografía e Historia de la Universidad de Oviedo).

Während mehrerer Jahre verfasst Figaredo Beiträge für die Reisejournale von El Mundo und El Periódico del Motor. Seine Leidenschaft für Kulturvermittlung spiegelt sich in all diesen Reisebeschreibungen wider, sei es, dass sie den Fährten der Tempelritter durch Sardinien folgen oder das Ende der Welt Finis Terrae erreichen, sei es in den Erfahrungsberichten aus ewigen Städten, bewohnt von Lebenden und Toten oder in geheimnisvollen Gegenden wie Stonehenge und Schottland. Daneben schreibt und konferiert er über die Kultur- und Kunstdenkmäler Asturiens.

Rubén Figaredo verfasst regelmäßig Beiträge für die Zeitschrift ÁBACO revista de cultura y ciencias sociales. Unter seiner Leitung erscheinen 2009 die Ausgaben 58 mit dem Titel El precio de la utopía en tiempos de incertidumbre und 59: La música del futuro, el futuro de la música. Zudem trat er mehrmals als Drehbuchautor für den unabhängigen Fernsehsender Asturiens hervor, wie beispielsweise mit der Dokumentation La puerta del cielo. Arte prerrománico asturiano im Jahr 2005.

Seine 2007 approbierte Doktorarbeit befasst sich mit dem Neodadaismus in Spanien, insbesondere mit der Gruppe ZAJ und mit dem Werk des Künstlers Juan Hidalgo und trägt den Titel Juan Hidalgo. El sonido del gesto. In der Folge ist er Mitautor des vom Círculo de Bellas Artes in Madrid 2009 herausgegebenen Ausstellungskatalogs ZAJ - Coleción Archivo Conz.
 
2008 erscheint Ángulos Muertos - NUEVAS ENTREGAS PARA VIAJEROS, eine Sammlung  von 41 knappen, lyrisch wie sensibel gestimmten Essays. Sie sind zugleich "Liebeserklärung an das verweilende Reisen, wie Kriegserklärung an den Tourismus und Bannfluch gegen die Kommunkationslosigkeit". So spielt der Titel des Buches an auf "die Dinge, die unbemerkt im Rückspiegel der Erinnerung vorbeiziehen". Und an einer Stelle heißt es: "Ich spreche von Reisenden, von Reisenden im Gegensatz zu Touristen, denn Reisende sind eine aussterbende Spezies". Einer dieser Texte, Suecia y los restos de un naufragio, findet sich bereits im 23. Band der niederländischen Literaturzeitschrift Tortuca vom Juni 2008 in Übersetzung abgedruckt, unter dem Titel  Zweden en de Overblijfselen van een Schipbreuk.